Die Ernährungsinitiative will, dass die Schweiz künftig mindestens 70 Prozent der konsumierten Lebensmittel im Inland produziert. Gleichzeitig soll die Landwirtschaft mehr pflanzliche und weniger tierische Lebensmittel produzieren. Damit gerät auch die Schweizer Kalbfleischproduktion unter Druck.
Gerade im Grasland Schweiz spielen Rinder eine wichtige Rolle. Wiesen und Weiden können nicht direkt für die menschliche Ernährung genutzt werden. Rinder können Gras und andere nicht direkt essbare Biomasse in hochwertige Lebensmittel wie Milch und Fleisch umwandeln. Ein grosser Teil der Landwirtschaftsfläche in der Schweiz sind nur über grasfressende Nutztiere für die menschliche Ernährung nutzbar.
Eine Annahme der Initiative würde einen starken Eingriff in Produktion und Konsum bedeuten. Der Bundesrat und das Parlament lehnen die Vorlage deshalb ab.
Am 27. September geht es deshalb auch um die Zukunft einer vielfältigen Schweizer Landwirtschaft und um die Möglichkeit, weiterhin Kalbfleisch aus Schweizer Produktion zu geniessen: NEIN zur Ernährungsinitiative.